Filter
Recht und Sport
Die Bände der Reihe fassen die Beiträge der jährlichen Frühjahrstagungen der Deutschen Vereinigung für Sportrecht e.V. – Konstanzer Arbeitskreis für deutsches und internationales Sportrecht zusammen.
Menschenrechte und Werte im Sport
Tagungsband 2024 Dieser Band führt die auf der Tagung der Deutschen Vereinigung für Sportrecht e.V. (DVSR – Konstanzer Arbeitskreis) in Tegernsee im Herbst 2024 gehaltenen Referate zusammen. Komplexe Problematik Der sportliche Wettkampf steht nach hergebrachtem Verständnis unter dem Gedanken des Fair Play. Die Organisation und die Ausübung von Sport sollen unter dieser Prämisse elementaren ethischen Werten und rechtlichen Grundentscheidungen folgen. In Wirklichkeit werden solche Erwartungen jedoch oft enttäuscht. Aus einer spezifisch sportrechtlichen Perspektive können einige Ursachen dafür im geltenden Verbandsrecht, aber auch in einer fehlgeleiteten Anwendung dieses Rechts gefunden werden. Wie ist es nun mit den Menschenrechten im Sport? – Die Beiträge: Die Beiträge dieses Sammelbandes beleuchten mit unterschiedlichen Ansätzen, wie es um Menschenrechte und Werte im verbandlich organisierten Sport bestellt ist, welche Schlüsse daraus gezogen und welche Problemlösungen für die Zukunft angeboten werden können. Professor Dr. Reinhard Klaushofer untersucht in seinem Auftaktreferat, ob und inwieweit heutzutage Menschenrechte im Sport angewendet und durchgesetzt werden. Dabei geht er insbesondere auf die Rechtsprechung in Sachen Semenya, Pechstein und Mutu ein. Mit dem Status von verfassungsrechtlich gewährleisteten Rechtspositionen auf der Bühne des internationalen Sports befasst sich das Referat von Professor Dr. Christoph Degenhart. Im Schwerpunkt wird beleuchtet, ob und inwieweit individuelle Grundrechtsverkürzungen zugunsten der Wettkampfteilnahme hingenommen werden müssen. Verflechtungen von Sportrecht und Völkerrecht werden im Referat von Professor Dr. Björn Schiffbauer analysiert. Am Beispiel des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine wird untersucht, ob und inwieweit Athletinnen, Athleten und Mannschaften wegen gravierender Völkerrechtsverletzungen ihres Heimatstaates von internationalen Sportwettkämpfen ausgeschlossen werden können oder sogar müssen. Dr. Friedrich Hestermann befasst sich in seinem Referat mit kollidierenden Rechtsgütern im Sport. Das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung der Athletinnen und Athleten wird dabei im Lichte des geltenden Verbandsrechts abgewogen gegen das Interesse der Sportverbände, nicht als Plattform für die Verbreitung bestimmter Botschaften missbraucht zu werden. Einen Grundlagenbeitrag liefert Marc Patrick Schneider mit seinem Referat. Darin geht er der Herkunft und Bedeutung der Begriffe »Fairness« und »Fair Play« in Literatur, Forschung und Rechtsprechung detailliert nach. Mit ihrem »Safe Sport Code« bieten Professor Dr. Martin Nolte und Dr. Caroline Bechtel interessierten Verbänden ein Musterregelwerk zur Verrechtlichung ihrer Werte an. Im Mittelpunkt steht dabei die Sicherung der Sportausübung durch die Abwehr interpersonaler Gewalt. Nicht verpassen ... ... sollten diese Zusammenstellung: Sportrechtlerinnen und Sportrechtler, Medizinrechtlerinnen und Medizinrechtler, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftler sowie Sportfunktionärinnen und Sportfunktionäre. Ein Open Access-Titel Verfügbar als PDF unter www.boorberg-plus.de.
Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Sportrecht
Die Ergebnisse der ersten virtuellen Jahrestagung Das Werk ist aus der virtuellen Jahrestagung 2021 der Deutschen Vereinigung für Sportrecht (DVSR) hervorgegangen. Es untersucht umfassend die rechtlichen Konsequenzen der COVID-19-Pandemie für den Sport. Die Autoren beleuchten in verschiedenen Aufsätzen die Auswirkungen auf den Amateur- und Profisport aus vereins- und verbandsrechtlicher Perspektive, arbeitsrechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit veränderten Arbeitsverträgen und Kündigungen sowie schuld- und medienrechtliche Aspekte, insbesondere in Bezug auf mediale Rechte und vertragliche Verpflichtungen im Sport. Ein weiterer Fokus des Bandes liegt auf den Risiken von COVID-19 im Bereich der Versicherung von Sportveranstaltungen und der Analyse pandemiebedingter Ausfallrisiken. Orientierung für das Sportrecht Das renommierte Expertenteam kombiniert in seinen Beiträgen wissenschaftliche Analyse und praxisnahe Ansätze, um so Orientierung für das Sportrecht zu bieten. Nicht verpassen ... ... sollten diese Zusammenstellung: Sportrechtlerinnen und Sportrechtler, Medizinrechtlerinnen und Medizinrechtler, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftler sowie Sportfunktionärinnen und Sportfunktionäre.
Datenschutz und Persönlichkeitsrechte im Sport
Tagungsband 2023 Dieser Band vereint die auf der Tagung der Deutschen Vereinigung für Sportrecht e.V. (DVSR – Konstanzer Arbeitskreis) in Wörlitz im Herbst 2023 gehaltenen Referate. Öffentlichkeit des Sports versus Datenschutz und Persönlichkeitsrechte Enorme Herausforderungen für Athletinnen und Athleten, Vereine und Verbände leiten sich aus dem komplexen Titelthema ab. Dies gilt gleichermaßen für die Rechtsanwendung und Rechtsberatung in diesem Bereich. Während im Datenschutz die europäische Dimension dauerhafte Bedeutung erlangt hat, unterliegt der Bereich der Persönlichkeitsrechte durch die diversen medialen Verbreitungsformen von Inhalten einer ständigen Aktualisierung. Verbandsarbeit und Bußgeldgefahr Nico Winter beleuchtet »Das Datenschutzrecht für die Arbeit im Verein und Verband«. Dr. Raphael Rohrmoser berichtet über »Talent-Scouting und Bußgeldgefahr«. Das Thema »DSGVO im Beratungsalltag: Auskunftsersuchen, Akteneinsicht, Bußgelder« steht im Mittelpunkt des Beitrags von Prof. Niko Härting. Prangerwirkung und Verdachtsberichterstattung Die beiden Referate von Dr. Johannes Öhlböck und Prof. Dr. Rainer Tarek Cherkeh problematisieren die »NADA-Veröffentlichungspraxis« in Österreich und Deutschland und ihre datenschutzrechtliche Umsetzung. Der Tagungsband schließt mit dem Beitrag »Verdachtsberichterstattung und Persönlichkeitsrechte« von Simon Bergmann. Praktische Lösungsansätze Die Autoren bereiten diese aktuellen Fragen zum Datenschutz im Sport sowie zum Schutz der Persönlichkeitsrechte von Sportlerinnen und Sportlern fundiert auf und präsentieren rechtliche und praktische Lösungsansätze. Nicht verpassen .... ... sollten diese Zusammenstellung: Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftler, Sportrechtlerinnen und Sportrechtler, Medizinrechtlerinnen und Medizinrechtler, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie Sportfunktionärinnen und Sportfunktionäre.
40 Jahre deutsches und internationales Sportrecht - Rückblick und Ausblick
40 Jahre Sportrecht in einem Band Über vier Jahrzehnte hinweg hat die Deutsche Vereinigung für Sportrecht die Entwicklung dieses Rechtsgebietes in Deutschland und Europa praktisch und rechtswissenschaftlich begleitet und mitgestaltet. Auf diese Weise hat sie wesentlich zu dessen unerwartet dynamischer Entwicklung beigetragen. Die Vereinigung nimmt in Deutschland einen fachlich allseits respektierten Platz im Kreis derer ein, die sich die Förderung des Sportrechts zur Aufgabe gemacht haben. Zukunft mit Vergangenheit Mit der Jubiläumstagung zieht die Vereinigung 2022 eine juristische Bilanz der letzten 40 Jahre, greift aktuelle Fragen des ehrenamtlich und professionell organisierten Sports auf und nimmt den Rechtsrahmen des Sports und dessen Institutionen in Deutschland und in Europa in den Blick. Kompetente Beiträge Die Autoren und der Herausgeber mit ihren Beiträgen im Jubiläumsband: Thomas Summerer: Auftaktrede des Präsidenten der Vereinigung für Sportrecht Andrzej J. Szwarc: Laudatio Udo Steiner (Hrsg.): Der Sport und das deutsche Grundgesetz Christian Krähe: Die Olympischen Winterspiele in Peking – ein Erlebnisbericht Rudolf Streinz: Der Sport im Spiegel des Europäischen Gerichtshofs Peter W. Heermann: Konkurrenzwettbewerbe – Das Ein-Platz-Prinzip auf dem Abstellgleis? Stephan Netzle: Der Internationale Sportgerichtshof CAS – eine Erfolgsgeschichte? Ambitioniert und neugierig schauen die Mitglieder der Deutschen Vereinigung für Sportrecht in die Zukunft eines Rechtsgebiets, dem sie sich seit 1982 mit Freude und Empathie zugewandt haben. Lesestoff für ... ... alle, die sich mit Recht im Sport und seinen Einflüssen und Wirkungen beschäftigen.
Rechtsfragen der Digitalisierung im Sport
Das Buch zur Tagung Die digitale Transformation ist in aller Munde. Sie hat selbstverständlich auch den Sport und damit das Sportrecht in vielfacher Hinsicht erfasst. Die am 17./18. Mai 2019 in Minden/Westfalen veranstaltete Jahrestagung der Deutschen Vereinigung für Sportrecht e.V. (DVSR) hat sich dem Thema »Rechtsfragen der Digitalisierung im Sport« gewidmet. Der Tagungsband enthält die Referate dreier ausgewiesener Experten, die sich mit wesentlichen Aspekten der Digitalisierung im Sport befassen: dem medizinischen und trainingswissenschaftlichen Bereich, dem Kampf- und Schiedsrichterwesen sowie den Medien. Der vierte Vortrag zum sog. E-Sport wurde leider nicht für den Druck zur Verfügung gestellt. Der gläserne Athlet Mit seinem Referat »Digitalisierung im medizinischen und trainingswissenschaftlichen Bereich« beschäftigt sich Prof. Dr. med. Dr. jur. Heiko Striegel – der Mannschaftsarzt des Bundesligisten VfB Stuttgart – aus praktischer wie wissenschaftlicher Sicht mit der Erfassung und Auswertung von Trainings- und Spieldaten, mit deren technischen Voraussetzungen und juristischen Folgen. Entscheidet am Ende die Technik? Herausgeber Prof. Dr. jur. Klaus Vieweg – selbst Inhaber einer DOSB-Lizenz als Trainer A Leistungssport – setzt sich in seinem Beitrag mit dem Titel »Rechtsfragen der Digitalisierung im Kampf- und Schiedsrichterwesen« mit den heute eingesetzten technischen Entscheidungshilfen – der »Videobeweis« ist die bekannteste – und den rechtlichen Auswirkungen auf die Wettkampfentscheidungen auseinander. Sport im Internet vs. Sport im TV Abschließend beleuchtet Dr. jur. Adrian Fikentscher unter der Überschrift »Ausgewählte rechtliche Fragestellungen im Zusammenhang mit Sportübertragungsrechten« die Entwicklung der Digitalisierung und deren Auswirkungen auf die wettbewerbsrechtliche Situation bei der Sportrechteverwertung. Auch mit diesem Tagungsband dokumentiert die DVSR ihr Gespür für aktuelle sportrechtliche Fragen und praxisbezogene Antworten ihrer Experten. Nicht verpassen .... ... sollten diese Zusammenstellung: Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftler, Sportrechtlerinnen und Sportrechtler, Medizinrechtlerinnen und Medizinrechtler, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie Sportfunktionärinnen und Sportfunktionäre.
Rechtsfragen der Sportfinanzierung
Das Buch zur Tagung Die Frühjahrstagung der Deutschen Vereinigung für Sportrecht e.V. (DVSR) in Gottlieben (Schweiz) am 27./28. April 2018 hat sich wichtiger und zugleich juristisch anspruchsvoller Einzelaspekte der Sportfinanzierung angenommen. Die dort gehaltenen Referate befassen sich im Einzelnen mit der Vermarktung von Medienrechten, mit Dritteigentümern im Profifußball und mit der Sonderregel »50+1« des deutschen Fußballrechts. Großer Sport setzt großes Geld voraus. Deshalb sind die Wege zur Finanzierung des professionellen Sportbetriebs und von Sportgroßveranstaltungen ein Gegenstand intensiver Diskussion – sowohl in der Ökonomie als auch in der Rechtswissenschaft und in der Rechtspraxis. Das Recht der Vermarktung Das Referat von Dr. Holger Blask (DFL) ist »Rechtsfragen der Vermarktung von Medienrechten im Sport« gewidmet und damit einem Finanzierungsweg von bekanntlich außerordentlicher monetärer Bedeutung. Wem »gehört« die Mannschaft? Marc Patrick Schneider von der Kanzlei Stopper/Lentze (München) setzt sich unter dem Titel »Third-Party-Ownership (TPO)« mit den Finanzierungsstrukturen im Profifußball und insbesondere der Investition von Drittparteien in wirtschaftliche Rechte eines Spielers auseinander. Rasenball oder Kartellrecht? Zur sportpolitisch hochbrisanten »50+1-Regel« im deutschen Fußballrecht unternimmt Prof. Dr. Udo Steiner eine juristische Standortbestimmung. Im Mittelpunkt stehen kartellrechtliche Fragen, zu denen in nächster Zeit eine verbindliche Einschätzung des Bundeskartellamts erwartet wird.
Hospitality
Einladungen zu Sport-, Kunst- und Kulturveranstaltungen sind in unserer Gesellschaft und im Geschäftsleben üblich und anerkannt. In diesem Zusammenhang wird bei Einladungen häufig der Begriff »Hospitality« verwendet, der die gewährte Gastfreundschaft umschreibt. Wegen der bestehenden Rechtsunsicherheit, ob die Annahme bereits den Anschein unrechten Verhaltens oder sogar strafrechtliche Relevanz hat, begegnen solche Hospitality-Einladungen einer Vielzahl von rechtlichen Bedenken. Die Rechtsfragen in diesem Zusammenhang waren Gegenstand der Frühjahrstagung 2014 der Deutschen Vereinigung für Sportrecht e.V. (DVSR). Die dort gehaltenen Referate befassen sich mit der Hospitality aus steuerrechtlicher, strafrechtlicher und zivilrechtlicher Sicht. Der Tagungsband enthält diese Vorträge in zum Teil aktualisierter und erweiterter Fassung.
Das Anti-Doping-Gesetz
Anti-Doping-Gesetz im Fokus Im Dezember 2015 ist das Gesetz gegen das Doping im Sport (Anti-Doping-Gesetz) in Kraft getreten. Die Deutsche Vereinigung für Sportrecht e.V., Konstanzer Arbeitskreis widmete ihre jährliche Tagung im April 2016 diesem Thema. Der Tagungsband beinhaltet die drei dabei gehaltenen Vorträge: Zunächst gibt Ministerialdirektor Alfred Bindels einen Überblick über die vielfältigen Diskussionen bei der Entstehung des Gesetzes und über das Gesetz selbst. Bindels ist Abteilungsleiter im Bundesministerium der Justiz und hat an der Entstehung des Gesetzes mitgewirkt. Professor Dr. Martin Heger stellt die strafrechtlichen und strafprozessualen Auswirkungen des Gesetzes dar. Er ist Professor für Strafrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin und hat bereits mehrfach wissenschaftliche Aufsätze zur strafrechtlichen Seite der Doping-Problematik veröffentlicht. Professor Dr. Bernhard Pfister beschäftigt sich mit den zivilrechtlichen, insbesondere schadensrechtlichen Problemen des Gesetzes i.V.m. § 823 Abs. 2 BGB. Er ist ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls Zivilrecht, insbesondere Sportrecht an der Universität Bayreuth.
Der Trainer im Sport
Mit dem Trainer zum Erfolg Die Erfolge deutscher Mannschaften oder deutscher Einzelsportler sind in der Regel auch mit den dahinterstehenden Trainern eng verknüpft. Doch während in der Vergangenheit nicht selten Trainer erfolgreich waren, die in erster Linie auf ihre Motivationskünste oder qualvolle Trainingseinheiten setzten, gestaltet sich die Gegenwart deutlich anspruchsvoller. Ganze Trainerstäbe begleiten Mannschaften oder Einzelsportler im Profibereich und akzeptieren die Sportwissenschaft als wertvolle Unterstützung. Vertragsrecht, Ehrenamt und Haftung Mit der stetig wachsenden Kommerzialisierung des Profisports einher geht aber auch der Umstand, dass Verträge zwischen Trainern und Vereinen oder Sportlern einen anspruchsvolleren Inhalt haben, als dies in früheren Jahren der Fall war. Daneben stellen sich Fragen zum Status des Trainers. Insbesondere für die ehrenamtlich tätigen Trainer ist zu klären, inwieweit sie im Rahmen ihres Engagements auch zur Haftung herangezogen werden können. Der Band widmet sich diesen Themenkreisen anhand von drei Vorträgen, die auf der Frühjahrstagung der Deutschen Vereinigung für Sportrecht e.V. – Konstanzer Arbeitskreis – vom 17. bis 18.4.2015 in Leipzig gehalten wurden. Das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) Christian Dahms stellt die trainingswissenschaftliche Arbeit des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) vor. Das IAT ist deutschlandweit die einzige außeruniversitäre trainingswissenschaftliche Forschungseinrichtung. Außerdem erläutert der Beitrag die Forschungsstrategie des IAT und behandelt die Arbeitsschwerpunkte in den einzelnen Fächern. Selbständig, Arbeitnehmer oder Ehrenamt – eine Abgrenzung Dirk Monheim beschäftigt sich zunächst mit der statusrechtlichen Einordnung des Trainers als selbständiger Übungsleiter oder Arbeitnehmer. Dabei wird auch auf die Abgrenzung zum Ehrenamt eingegangen. Im zweiten Teil beleuchtet das Referat die mögliche Haftung eines Trainers gegenüber Sportlern, Dritten oder auch dem Verein. Untersucht wird in diesem Zusammenhang auch, inwieweit ein Haftungsausschluss möglich ist. Der Trainervertrag – Allgemeine Geschäftsbedingungen? Wolf-Dietrich Walker widmet sich schließlich der Frage, ob – und wenn ja inwieweit –Trainerarbeitsverträge der AGB-Kontrolle unterliegen. Dies bejahend stellt der Beitrag sämtliche in der Praxis problemrelevanten Klauseln eines Trainerarbeitsvertrages dar. Er untersucht deren Wirksamkeit und zeigt auf, welche alternativen Formulierungen gewählt werden können.
Der Arzt im Spannungsfeld zwischen Verband, Verein und Sportler
»Der Arzt im Spannungsfeld zwischen Verband, Verein und Sportler« war das interessante Thema der Frühjahrstagung der Deutschen Vereinigung für Sportrecht e.V. (DVSR) am 27. und 28. April 2012. Die in diesem Band publizierten Vorträge dieser Tagung gewinnen für die tägliche Praxis der im Leistungs- und Hochleistungssport tätigen Ärztinnen und Ärzte zunehmend an Bedeutung. Heiko Striegel schildert in seinem Vortrag mit dem Thema »Bericht aus der Praxis eines Sportarztes« seine langjährigen praktischen Erfahrungen in der ärztlichen Betreuung von Spitzensportlern und arbeitet als Jurist die wesentlichen rechtlichen Problempunkte heraus. Martin Schimkelegt im ersten Teil seines Referats »Rechtliche Stellung des Sportarztes – Konfliktsituationen und Haftung« den Schwerpunkt auf die rechtliche Bewertung der Dreiecksbeziehung zwischen Verein/Gesellschaft/Verband, Arzt und Athlet. Im zweiten Teil geht er auf die einzelnen Haftungskonstellationen sowie die Rechte und Pflichten des Vereins- bzw. Verbandsarztes vertieft ein. Abschließend berichtet Christian Krähe über die Einführung des neuen Medical Codes des Internationalen Olympischen Komitees. Einer sehr übersichtlichen Information der wesentlichen Erläuterung des Medical Codes folgt eine vertiefte Darstellung der Rechtsansprüche aufgrund des Medical Codes und der Sanktionen bei Nichterfüllung von Ansprüchen aus dem Medical Code.
Rechtliche Problemstellungen um Athletenvereinbarungen
Mit der fortschreitenden Kommerzialisierung des Spitzensports geht eine zunehmende Verrechtlichung des Sports einher, gerade auch in den gegenseitigen Beziehungen zwischen Athlet und Spitzenfachverband. Hieraus resultiert die Notwendigkeit, das Rechtsverhältnis zwischen Athlet als Mitglied der Nationalmannschaft bzw. eines nationalen Kaders und dem Spitzenfachverband möglichst konkret, unter angemessener Abwägung der gegenseitigen, teilweise widerstreitenden Interessen der Parteien, zu regeln. Die Deutsche Vereinigung für Sportrecht (DVSR) widmete daher ihre Herbsttagung 2011 dem Thema »Rechtliche Problemstellungen um Athletenvereinbarungen«. Beleuchtet werden in den in diesem Band publizierten Vorträgen die Problemstellungen aus verschiedenen Blickwinkeln. Zunächst aus der Sicht der Praxis eines Spitzenfachverbandes aus dem Wintersport, des Deutschen Skiverbandes (DSV), sowie eines Spitzenfachverbandes aus dem Sommersport, des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). Weitere Referate verdeutlichen die »Athletensicht« bzw. die Sicht eines den Athleten beratenden Anwalts sowie die kartellrechtliche Sicht.
Das Sportereignis
Der Konstanzer Arbeitskreis für Sportrecht hat sich mit seiner Tagung »Das Sportereignis - ökonomische und rechtliche Fragen der Sportübertragungsrechte« am 19./20.5.2000 in Gottlieben/Schweiz zum Ziel gesetzt, Impulse für die sich intensivierende Diskussion zum Thema zu geben. Der neueste Band der Reihe »Recht und Sport« führt die drei in Gottlieben gehaltenen Vorträge der Referenten aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Die Themen: Christophe de Kepper Die Wettbewerbspolitik der EU und der Sport Wernhard Möschel und Antje Weihs Die zentrale Vermarktung von Sportübertragungsrechten und das Kartellrecht Horst M. Schellhaaß Die zentrale Vermarktung von Sportübertragungsrechten aus sportökonomischer Sicht