Das Standardwerk stellt die sozialwissenschaftlichen Grundlagen der Krisenintervention durch die Kinder- und Jugendhilfe dar, gibt einen differenzierten Überblick über die derzeitige Praxis und erläutert umfassend die rechtlichen Regelungen der sozialpädagogischen Krisenintervention.
Praxistaugliches Nachschlagewerk
Alle wesentlichen Rechtsfragen der Inobhutnahme nach dem SGB VIII werden detailliert und praxisbezogen kommentiert. Verantwortliche in den Jugendämtern und den Einrichtungsträgern wie auch der Rechtsprechung werden damit in die Lage versetzt, umfassende Antworten auf alle wesentlichen Fragen der Krisenintervention durch die Kinder- und Jugendhilfe zu finden.
Umfassende Gesamtdarstellung zu den Themen:
Sozialwissenschaftliche/-pädagogische Grundlagen der Krisenintervention sowie interdisziplinäre Erkenntnisse der Bezugswissenschaften
Praxis der Inobhutnahme unter Auswertung der empirischen Daten der amtlichen Statistik
Verfassungs-, familien-, sozial- und migrationsrechtliche Grundlagen der Schutzverpflichtung und Krisenintervention durch die Kinder- und Jugendhilfe (KJH)
Detaillierte Kommentierung der Bestimmungen für die Krisenintervention durch die KJH
Übersichtliche Darstellung
Zahlreiche Übersichten, Tabellen und Fallbeispiele sowie Profile von Einrichtungen zur Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen erleichtern allen Beteiligten die praktische Umsetzung.
Leitfaden für ...
... Verantwortliche in den Jugendämtern und den Einrichtungsträgern wie auch der Rechtsprechung.
»Die Autor*innen nehmen eine umfangreiche sozialwissenschaftliche Verortung vor und beantworten alle wesentlichen Rechtsfragen der Inobhutnahme nach dem SGB VIII. Damit ist das Handbuch … als Leitfaden und Nachschlagewerk im Rahmen einer sowohl einführenden als auch vertiefenden Befassung mit dem Handlungsfeld der Inobhutnahme sehr empfehlenswert – auch bei konkreten Fragestellungen bezüglich des praktischen Handelns. Gleichzeitig trägt die immer wieder im Buch stattfindende kritische Diskussion von Praxis dazu bei, dass es auch als Grundlage und Inspirationsquelle für die Qualitätssicherung und -entwicklung im Arbeitsfeld der Schutzgewährung und Krisenintervention dienen kann. Claudia Sailer, Amt für Familie Jugend und Bildung, Forum Erziehungshilfen 5/2023
»Mehr geht nicht: Umfassender als hier kann man das Thema Inobhutnahme mit all seinen Facetten nicht beleuchten. Durch eine klare und vor allem kleinschrittige Gliederung bietet sich der Titel nicht nur zum bloßen Durcharbeiten an, sondern auch zum Nachschlagen bei konkreten Fragen. Fettungen im Text, visualisierte Darstellungen wichtiger Aspekte und Informationskästen sorgen durchgängig für eine gute Lesbarkeit. Und so hält das Buch vollends, was es auf dem Cover verspricht: Es ist ein Handbuch im besten Sinne, das Standard für alle Fachkräfte sein sollte, die mit dem Thema Inobhutnahme und Krisenintervention in Kontakt kommen.«
»Trenczek (Hrsg.), Inobhutnahme« – der Fachliteratur-Hinweis inAJS Forum, Fachzeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS) Nordrhein-Westfalen e.V. 4/2023
Echo der Fachpresse zur 3. Auflage
»Es wird Praktikern, insbesondere Sachbearbeitern in Jugendschutzstellen und Jugendämtern anempfohlen, gerade weil das Werk Antworten für den Arbeitsalltag bietet und auf Einzelfragen eingeht. Das Buch wendet sich aber auch an Studierende und Neueinsteiger, die hierdurch eine umfassende Darstellung in der Jugendhilfe erhalten.« Elvira Bier, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Medizinrecht, Fachanwältin für Sozialrecht, Saarbrücken, http://dierezensenten.blogspot.de; Einsehdatum: 20.12.2017
»Ein höchst aktuelles Werk, dessen besonderes Verdienst für die Praxis in der durchgängigen und prägnanten Verknüpfung sozialwissenschaftlicher Perspektiven und Erkenntnisse mit juristischen Grundlagen und Voraussetzungen besteht.« Prof. Dr. Ulrich Eisenberg, ZJJ 4/2017
Hilfe und Schutz für Kinder in Not
Nur ein kleiner Teil von Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch wird bekannt und erkannt. Nur in wenigen Fällen kann durch Bekanntwerden und durch Hilfsmaßnahmen den betroffenen Kindern geholfen werden, weil es an Kenntnissen fehlt und Anzeichen für Kindesmissbrauch und Kindesvernachlässigung nicht erkannt werden. Die Folge ist, dass derartige Übergriffe sozusagen sehenden Auges hingenommen werden, sei es aus Gleichgültigkeit oder sei es aus Unwissen, wo und wie man Hilfe erfahren kann.
Interdisziplinärer Ansatz
Hier setzt das Praxishandbuch an, indem es im ersten Teil u. a. Begriffe klärt und damit deutlich macht, was unter Kindesmisshandlung zu verstehen und einzuordnen ist. Es folgen Ausführungen darüber, welches die ersten Anzeichen des Verdachts sexuellen Missbrauchs bei Kindern sein können, an wen sich geschädigte Kinder und Jugendliche wenden können und welche Aufgaben in diesem Zusammenhang das Jugendamt hat. Dann wird aufgezeigt, welche sozialrechtlichen und familienrechtlichen Entscheidungen in Verbindung mit der Inobhutnahme wegen Kindeswohlgefährdung durch das Jugendamt herbeizuführen sind.
Mit Musterfall zum Jugendschutzverfahren
Hervorzuheben ist der Musterfall, der die vielen Abschnitte eines komplexen Jugendschutzverfahrens einschließlich zahlreicher Musterdokumente und des Protokolls der strafgerichtlichen Hauptverhandlung anschaulich widerspiegelt. Besonders wertvoll sind die Hinweise in Teil 2 zur Möglichkeit von Opferentschädigungen und schließlich in Teil 3, in dem die Bewusstseinsbildung und Opferprävention zur Verhinderung von Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch im Einzelnen gut verständlich aufbereitet werden.
Das Nachschlagewerk für Juristen, Soziologen, Jugendämter und Hilfsorganisationen
Das Handbuch ist ein Gewinn für all diejenigen, die mit Kindern im Zusammenhang mit Kinderschutz, eventuellem Missbrauch oder Vernachlässigung zu tun haben und den betroffenen Kindern so gut und so schnell wie möglich helfen möchten.
Geballte Autorenkompetenz
In dem Autorenteam haben sich anerkannte Spezialisten zusammengefunden, die sich meist bereits seit Jahrzehnten mit der Materie intensiv beruflich beschäftigen, sei es als Vorsitzende Richterin einer Jugendschutzkammer oder als Präsidentin eines Landessozialgerichts, als Professor für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, als Kriminalhauptkommissarin, als Sozialpädagogin, als Professor für Rechtspsychologie, als Sozialwissenschaftlerin, als Senatorin für Justiz, als Professor für Strafrecht und Kriminologie oder als Professorin für Pädagogik. Weitere Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen standen dem Autorenteam zusätzlich mit Rat und Tat zur Seite.
Die Herausgeberin bringt ihre über 40-jährige Erfahrung als Richterin und Staatsanwältin aus fast jeder Perspektive von Kinder- und Jugendschutzverfahren ein. Sie war u.a. langjährige Vorsitzende der Arbeitsgruppe Jugendschutz des Landespräventionsrates Sicherheitsoffensive Brandenburg.
Das Besondere an dem Handbuch ...
das interdisziplinäre Zusammenspiel der Kapitel
die strafrechtliche Fallarbeit vom Ermittlungs- bis zum Hauptverfahren
die Darstellung der Schutzaufgaben der Jugendämter und der Rolle der Familiengerichte
die Ausführungen zur sozialrechtlichen Opferentschädigung
die Ausführungen zur Opferprävention
... es lässt keine Fragen offen
Wer immer dieses Buch der Praxis für die Praxis liest, wird fündig werden. Sei es, um sich einen Überblick zu verschaffen oder sei es auf der Suche nach einer konkreten Antwort auf eine bestimmte Frage, die sich bei der Beschäftigung mit dem Thema »Sexualisierte Gewalt gegen Kinder« stellt.
Varianten ab 67,99 €
Regulärer Preis:
69,00 €
Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) Bayer. Landesjugendamt
Einzigartige Sammlung zum Recht der Jugendhilfe in Bayern
Das Werk bietet eine umfassende Zusammenstellung aller in der Praxis der Jugendhilfe in Bayern relevanten Vorschriften. Es enthält neben den einschlägigen Bundesvorschriften und konkretisierenden landesrechtlichen Regelungen zur Jugendhilfe auch Auszüge aus unmittelbar angrenzenden Rechtsbereichen. Ergänzt werden diese Vorschriften durch fachliche Empfehlungen, Richtlinien und praxisorientierte Hinweise.
Umfangreiches Spektrum der Vorschriften zum bayerischen Jugendhilferecht
Aus dem Inhalt:
Sozialgesetzbuch Achtes Buch – Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII)
Bayerisches Gesetz zur Ausführung der Sozialgesetze (AGSG) – Auszug – samt Verordnung zur Ausführung der Sozialgesetze (AVSG) – Auszug –,
Bayerisches Kinderbildungs- und
-betreuungsgesetz (BayKiBiG) mit Ausführungsverordnung (AVBayKiBiG)
Jugendgerichtsgesetz (JGG), Jugendschutzgesetz (JuSchG)
Sozialgesetzbuch – Allgemeiner Teil (SGB I), Sozialgesetzbuch – Sozialverwaltungsverfahren und Sozialdatenschutz (SGB X)
Sozialgesetzbuch – Sozialhilfe (SGB XII) – Auszug – mit Verordnungen sowie Sozialhilferichtlinien (SHR) – Auszug
Süddeutsche Unterhaltsrechtliche Leitlinien, Düsseldorfer Tabelle mit Düsseldorfer Unterhaltsleitlinien, Unterhaltsvorschussgesetz (UVG)
BGB mit EGBGB – Auszug
Gesetz über die rechtliche Stellung der nichtehelichen Kinder (NEhelG)
Adoptions- und Adoptionsvermittlungsgesetz
Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG)
Zahlreiche für die Jugendhilfe in Bayern relevante Richtlinien und Empfehlungen
Interdisziplinäre Darstellung
Fachübergreifend verknüpft das Handbuch die sozialwissenschaftlich-kriminologische und die juristische Perspektive für die unterschiedlichen am Jugendstrafverfahren beteiligten Berufsgruppen und Professionen.
Alle für das Arbeits- und Kooperationsfeld Jugendhilfe und (Straf-)Justiz wichtigen Regelungen, insbesondere zur Mitwirkung der Jugendhilfe nach den sozialrechtlichen Vorschriften (SGB VIII) sowie die korrespondierenden Regelungen der jugendstrafrechtlichen Sozialkontrolle (JGG, StPO, GVG), werden praxisbezogen kommentiert.
Handbuch und Kommentar in einem Band
Das Handbuch bereitet im sozialwissenschaftlich-kriminologischen Teil I die wesentlichen Erkenntnisse über »die« Jugendkriminalität und die jugendrechtliche Sozialkontrolle auf. Grundlage ist eine umfassende Recherche der relevanten wissenschaftlichen Quellen im deutschsprachigen und internationalen Raum. Im Teil II werden die rechtlichen Grundlagen sowohl des Jugend-/Sozialrechts wie auch des (Jugend-)Strafrechts detailliert erläutert.
Umfassende Gesamtdarstellung zu den Themen:
Sozialwissenschaftlich-kriminologische Grundlagen zum Thema »Jugend und Delinquenz«, Fakten und Hintergründe zur Jugendkriminalität
Ursachen und Bedingungen abweichenden Verhaltens, Zielgruppen der Devianzpädagogik
Analyse der strafrechtlichen Sanktionspraxis, und Wirkfaktoren der Jugendhilfe; »What works, what doesn't?«
Erläuterung der Zweispurigkeit der jugendrechtlichen Sozialkontrolle und den daraus folgenden Konsequenzen, insbesondere auch für die Kooperation der unterschiedlichen Berufsgruppen und Institutionen
Detaillierte Kommentierung der Bestimmungen des SGB VIII zur Mitwirkung der Jugendhilfe im Strafverfahren sowie der Regelungen des JGG zur strafrechtlichen Sozialkontrolle
Kritische Auseinandersetzung mit Kooperationsprojekten von Jugendhilfe, Polizei und Strafjustiz
Strafe, Hilfe oder Erziehung – was hilft, was hilft nicht im Umgang mit Jugendkriminalität?
Besonders empfehlenswert für:
Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe im Strafverfahren
Juristinnen und Juristen der Staatsanwaltschaften und Jugendgerichte
weitere Berufsgruppen, die an Jugendstrafverfahren mitwirken oder sich wissenschaftlich mit Fragen der Jugenddelinquenz befassen oder in unterschiedlichen Zusammenhängen mit jungen Menschen arbeiten
Ihnen steht mit diesem Kompendium eine interdisziplinär verankerte und den fachlichen Standards entsprechende Orientierungshilfe für die tägliche Praxis zur Verfügung.