Auf bewährte Art verdeutlicht das bereits in den 1970er Jahren erstmals aufgelegte Buch die Funktionsweise staatlicher Ordnung und zeigt auf, wie politische und gesellschaftliche Kräfte in einem Gemeinwesen wirken.
Von den Grundlagen bis zu den Einzelheiten
Der Verfasser erläutert die Allgemeine Staatslehre und beschreibt die staats- und verfassungsrechtliche Nachkriegsentwicklung beider deutscher Staaten bis hin zur Einheit. Er stellt sowohl die Verfassungsgrundsätze als auch die einzelnen Grundrechte dar.
Im Anschluss daran vermittelt das Werk das notwendige Wissen über:
Funktion und Stellung der obersten Bundesorgane,
die Gesetzgebung des Bundes,
die kommunale Selbstverwaltung,
die Wirtschaftsordnung und
die Rolle der politischen Parteien, der Verbände und der Massenmedien.
Neuerungen im Europäischen Asylsystem und im Wahlsystem
Die Aktualisierungen im Rahmen der 17. Auflage des Studienbuches betreffen schwerpunktmäßig das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS), den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit sowie die Neuerungen des Wahlsystems der Bundesrepublik Deutschland.
Für wen ist das Lehrbuch gemacht?
Studierende und Auszubildende an den Hochschulen und sonstigen Fortbildungseinrichtungen der Polizei sowie den übrigen Hochschulen des Bundes und der Länder nutzen das Lehrbuch unterrichtsbegleitend und zur Vorbereitung auf Prüfungen und Klausuren. Die Zusammenstellung eignet sich auch für Schülerinnen und Schüler an Fach- und Berufsschulen, ebenso wie für Rechtspraktikerinnen und -praktiker und interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Das A und O der Inneren Sicherheit
Das Lexikon behandelt u.a. Begriffe wie Al-Qaida, Cybercrime, Gewalt gegen Polizeibeamte, Gefährder, Dschihad-Rückkehrer, Hasskriminalität, links- und rechtsextremistische Parteien bis hin zu Querdenker, Organisierte Kriminalität, Rechtsextremisten in Sicherheitsbehörden und verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates.
Vielfältige Gefahren
Die Innere Sicherheit Deutschlands und die freiheitliche demokratische Grundordnung sind aktuell – wie selten zuvor – durch alle Phänomenbereiche des Extremismus und durch die Organisierte Kriminalität bedroht.
Dies beweisen die Anschläge, Attentate und Morde, die in den letzten Jahren von Extremisten sowie Kriminellen in Deutschland verübt wurden. Alle diese Bedrohungen und deren Akteure werden vom Autor in alphabetischer Reihenfolge vorgestellt und systematisch analysiert.
Zuständigkeiten für die Gefahrenabwehr
Im Gegensatz dazu stehen die Akteure der Inneren Sicherheit. Diese sind u.a.:
Bundesamt und Landesämter für Verfassungsschutz
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Nachrichtendienste
Bundeskriminalamt und Landeskriminalämter
Bundespolizei
Landespolizeien
Ebenfalls in alphabetischer Reihenfolge erläutert der Verfasser deren Aufgaben und Befugnisse, Sicherheitsarchitektur, Strategien und Mittel sowie ihre Vernetzungen.
Mit weiterführenden Hinweisen
Am Ende jedes Lexikoneintrags folgen Verweise auf thematisch verbundene Begriffe. Weiterführende Quellenangaben dienen der Vertiefung der Materie.
Einträge zu den Gefahren:
Altermedia, Al-Qaida, auslandsbezogener Extremismus, Anarchisten, Antifa, Antikapitalistische Linke, Antisemitismus, Antiziganismus, Anti-Asyl, Artgemeinschaft, Autonome, Clankriminalität, »Combat 18«, »COMPACT«-Magazin, Cybercrime, de.indymedia.org, DHKP-C, »Der III. Weg«, »Der große Austausch«, »großer Austausch«, »Der Nationalsozialistische Untergrund (NSU)«, »Ein Prozent e.V.«, Einzeltäter, Fake News, Furkan Gemeinschaft, Gewalt gegen Polizeibeamte, »Geeinte deutsche Völker und Stämme«, Gefährder, Gruppe Freital, Gruppe S, Hamas, Hasskriminalität (hate crime), Hizb Allah (Hizbullah), Hooligans, »Identitäre Bewegung«, »Institut für Staatspolitik», Interventionistische Linke, Islam-/Muslimfeindlichkeit, Islamismus, »Islamischer Staat« (IS), islamistische und jihadistische Internetinhalte, Jihad-Rückkehrer, Kameradschaften, »Kampf der Nibelungen«, linksextremistische Parteien, Menschenhandel, Milli Görüs, Muslimbruderschaft, Neonazis, »Nordadler«, Neue Rechte, »Oldschool Society« (OSS), Organisierte Kriminalität, PKK, »QAnon«, »Querdenker«, Radikalisierungsverläufe, Rassismus, Rauschgiftkriminalität, rechtsextremistische Parteien, rechtsextremistische Musik, Rechtsextremisten in Sicherheitsbehörden, Rechtspopulismus, Rockerkriminalität, Rote Hilfe e.V., Salafismus, Schleusungskriminalität, Spionage, Spionageabwehr, Terrorismusfinanzierung, »Ülkücü«-Bewegung (Graue Wölfe), verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates, Verschwörungserzählungen
Einträge zu den Behörden:
Antiterrordatei, Bundesministerium des Innern, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Bundesamt f. Verfassungsschutz, Bundesamt f. d. Militärischen Abschirmdienst, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und seine Aufgaben/Befugnisse, Bundeskriminalamt, Bundespolizei, Cybersicherheit, Drohnenabwehr, Dunkelfeldforschung, Viktimisierungssurveys, Eurojust, Europol, Geheim- und Sabotageschutz, Gemeinsames Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrum, Gemeinsames Internetzentrum, GSG 9, Gemeinsames Terrorismuabwehrzentrum, Innenministerkonferenz, Landesämter für Verfassungsschutz, Landespolizeien, Landeskriminalamt/Landeskriminalämter, Nationales Cyber-Abwehrzentrum, Polizei beim deutschen Bundestag, Polizeilicher Staatsschutz, Polizeiliche Schutzaufgaben Ausland, Prävention, Predictive Policing, R – RADAR-iTE, RADAR-rechts, Rechtsextremismusdatei, Spezialeinsatzkommando, Videoüberwachung, Zollkriminalamt
Nachschlagewerk für ...
Das Handbuch ist konzipiert für die Ausbildung in den Polizei- und Sicherheitsbehörden, eignet sich jedoch auch für die Bereiche Ordnungsverwaltung, Justiz, politische Bildung, Schulen und die Präventionsarbeit.
Neuer Kompass für Bedrohungen und Krisen in der Welt
Das Handbuch stellt die wichtigsten Bedrohungen und Krisen in der Welt sowie deren Akteure und Institutionen in alphabetischer Reihenfolge vor und analysiert sie systematisch. Am Ende jedes Begriffs folgen Verweise auf thematisch verbundene Einträge. Weiterführende Quellenangaben dienen der Vertiefung der Materie.
Äußere Sicherheit und internationale Sicherheitspolitik befinden sich in einem historischen Umbruch. Besonders der Krieg in der Ukraine und das dafür verantwortliche Russland Putins belegen diesen bedrohlichen Wandel in der deutschen, europäischen, ja globalen Sicherheitsarchitektur.
Nicht nur die deutschen Sicherheitsbehörden, sondern auch die damit zusammenhängenden wissenschaftlichen Institutionen müssen sich mit den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen der Sicherheits- und Militärpolitik Deutschlands und der NATO beschäftigen. Diese Herausforderungen bilden den Schwerpunkt des Handbuchs.
Schneller Überblick von A bis Z
Die prägnanten Erläuterungen der zentralen Begriffe der Äußeren Sicherheit bzw. der Sicherheitspolitik verschaffen den Leserinnen und Lesern einen schnellen Überblick über die Themen. Die kommentierten Schlagwörter reichen von A wie Abschreckung und Afghanistan bis hin zu V wie Völkerrecht und Z wie Zwei-plus-Vier-Vertrag. Der Verfasser beleuchtet auch Aufgaben und Befugnisse der Nachrichten- bzw. Geheimdienste sowie von internationalen Bündnissen und Organisationen.
Konzipiert für Studium und Ausbildung
Das Nachschlagewerk ist sowohl für Studium und Ausbildung konzipiert als auch für die Nutzung in der Praxis. Es eignet sich für den Einsatz bei den zuständigen Ministerien und Sicherheitsbehörden sowie als Lehrbuch für Studierende an der Bundeswehruniversität und den Hochschulen und Akademien des Bundes.
Zwei Ratgeber zur Äußeren und Inneren Sicherheit
Zusammen mit dem Werk »Innere Sicherheit von A bis Z« vom selben Autor bildet das Handbuch eine maßgeschneiderte Wissensbasis für die deutschen Sicherheitsbehörden.
Die erläuterten Begriffe in alphabetischer Reihenfolge:
Abrüstung und Rüstungskontrolle, Abschreckung, Afghanistan, Afrikanische Union, Al Qaida, Äußere Sicherheit/Sicherheitspolitik, Auswärtiges Amt, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bundesministerium der Verteidigung, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Bundesnachrichtendienst, Bundessicherheitsrat, Bundeswehr, Central Intelligence Agency (CIA), China, Cyber- und Informationsraum/Cybersicherheit, Cyberattacken, Desinformationskampagne(n), deutsche Außen- und Sicherheitspolitik, Drohnen, Dschihad-Rückkehrer (internationale Foreign Fighters), Europäische Union (EU), fragile Staaten/fragile Staatlichkeit/failing states/failed states, Frontex, Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU (GSVP), »Gruppe Wagner«, hybride Kriegsführung/hybride Akteure, »Islamischer Staat« (IS), Islamistischer Terrorismus und Dschihadismus, Joint/Joint Operations/Joint Operations Area, Kleiner Krieg/Kleine Kriege, Krieg/Kriege, Landeskommandos, Mossad, Nahostkonflikt, National Security Agency (NSA), Nationale Sicherheitsstrategie, Nationales Cyber-Abwehrzentrum, NATO, Nuklearwaffen/Atomwaffen, Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Private Military Companies (PMC), Russland, Secret Intelligence Service, Spionage/Spionageabwehr, Taiwan-Konflikt, Ukrainekrieg, United Nations/Vereinte Nationen, USA, humanitäres Völkerrecht, Weißbuch 2016 (Bundesministerium der Verteidigung), Zwei-plus-Vier-Vertrag