RICHARD BOORBERG VERLAG

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13.07.2020

Weitere Corona-Überbrückungshilfe des Bundes startet

Gemeinsame Antragsplattform und Umsetzung durch die Länder steht

Weitere Liquidationshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, können erstmals in einem vollständig digitalisierten Verfahren beantragt werden. Die Auszahlungen können dann bereits im Juli erfolgen.

Kleine und mittelständische Unternehmen, wie Soloselbständige oder Angehörige der Freien Berufe, die Corona-bedingt in den Monaten Juni bis August  weiterhin erhebliche Umsatzausfälle erleiden, ihren Geschäftsbetrieb einstellen oder stark einschränken muüsen, können nun weitere Liquiditätshilfen erhalten.  

Durch Zahlungen als Beitrag zu den betrieblichen Fixkosten soll ihre wirtschaftliche Existenz gesichert werden. Die gemeinsame bundesweit geltende Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de startete am 8. Juli 2020. Es können sich u.a. Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, die für diese Unternehmen die Anträge einreichen müssen, auf der Seite registrieren. Nach erfolgter Registrierung können die Anträge dann online gestellt werden. Vorgesehen ist, dass die Auszahlungen an die Unternehmen noch im Juli erfolgen. Die Überbrückungshilfe ist ein wesentlicher Bestandteil des Konjunkturpakets "Wohlstand sichern, Zukunft stärken", das die Bundesregierung auf den Weg gebracht hat, damit Deutschland schnell aus der Krise kommt.

Das digitale Antragsverfahren wurde im Zuge der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) innerhalb kürzester Zeit fertiggestellt. Ein bundesweit einheitlicher Online-Antragsprozess mit einer sicheren und medienbruchfreien Weiterleitung der Antragsdaten sowie eine schnelle Bearbeitung werden gewährleistet.

Quelle:
https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/ DE/2020/07/corona-ueberbrueckungshilfe.html;jsess ionid=54EB7A03C33828C1FB2D2BE71A228C11.2_cid287