RICHARD BOORBERG VERLAG

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18.11.2024

Schutz der Beschäftigten bei Arbeiten mit Gefahrstoffen weiter verbessert

Änderung der Gefahrstoffverordnung verabschiedet

Das Bundeskabinett hat am 13. November 2024 die Änderung der Gefahrstoffverordnung verabschiedet. Die neuen Regelungen markieren einen bedeutenden Fortschritt für den Gesundheitsschutz von Beschäftigten, insbesondere bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden Stoffen.

Mit der Verordnung zur Änderung der Gefahrstoffverordnung und anderer Arbeitsschutzverordnungen werden schwerpunktmäßig die Regelungen zu krebserzeugenden Gefahrstoffen in der Gefahrstoffverordnung aktualisiert. Dies betrifft zum einen das Risikokonzept bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen, das nunmehr vollständig in die Gefahrstoffverordnung aufgenommen wird. Wichtige Elemente sind hierbei die Voraussetzungen für Tätigkeiten im Bereich hohen Risikos und Anzeigepflichten gegenüber der zuständigen Behörde. Zum anderen werden die Vorschriften zu Asbest entsprechend den Ergebnissen des nationalen Asbestdialogs angepasst. Dies betrifft insbesondere die Regelungen zu zulässigen Tätigkeiten und Anforderungen an die Qualifikation der Beschäftigten.

Die Änderung der PSA-Benutzungsverordnung und der Biostoffverordnung dient jeweils der Anpassung eines Verweises an die aktuelle europäische Rechtslage.

Quelle:
https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Meldungen/ 2024/schutz-der-beschaeftigten-bei-arbeiten-mit-gefahrstoffen-weiter-verbessert.html