RICHARD BOORBERG VERLAG

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27.01.2020

Mindestvergütung für Auszubildende trat zum Jahresanfang in Kraft

Schrittweise Erhöhung auch in den kommenden Jahren bereits beschlossen

Die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung setzt dort an, wo es keine Tarifbindung gibt und Auszubildende bislang eine niedrige Vergütung erhalten haben. Ziel ist, die berufliche Aus- und Weiterbildungen attraktiver zu machen, vor allem dort, wo Fachkräftenachwuchs dringend gesucht wird.

 

 

Auch Auszubildende tragen zur Wertschöpfung eines Unternehmens bei und verdienen Anerkennung. Seit Anfang des Jahres gilt daher eine Mindestvergütung für Auszubildende, die im ersten Ausbildungsjahr bei 515 €uro pro Monat liegt, vorausgesetzt, der Berufsausbildungsvertrag wurde ab dem 1. Januar 2020 abgeschlossen. Diese Mindestvergütung wird in den nächsten Jahren schrittweise angehoben: 2012 auf  550 €uro, 2022 auf 585 € und 2023 auf 620 €. Ab 2024 wird die Höhe der Mindestvergütung für das erste Ausbildungsjahr jeweils im November des Vorjahres bekannt gegeben. 

Mit der am 1. Januar 2020 in Kraft getretenen Novelle des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) soll die Attraktivität beruflicher Aus- oder Fortbildung als Alternative zum Studium deutlich erhöht werden. Zugleich wurden transparente Fortbildungsstufen eingeführt, die durch Bezeichnungsänderungen die Gleichwertigkeit von beruflicher Fortbildung und Studium verdeutlichen und auch international Gültigkeit haben, etwa die Fortbildungsabschlüsse  "geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional".

 

Quelle:
https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/neue-gesetze-mindestausbildungsverguetung. html;jsessionid=EA9D4C1A924E3D80F29B5DDC5074B6C8