RICHARD BOORBERG VERLAG

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10.02.2020

Höhere Mindestlöhne für Beschäftigte in der Pflege

Mindestlöhne werden sich in Ost und West schrittweise angleichen

Ab 1. Juli 2020 werden die Mindestlöhne für Pflegehilfskräfte steigen und ebenso für alle qualifizierten Pflegehilfs- und Pflegekräfte ab 2021. Derzeit arbeiten in Einrichtungen, die unter den Pflegemindestlohn fallen, rund 1,2 Mio. Beschäftigte.

Am 28. Januar 2020 hat sich die Pflegekommission, die sich aus Vertretern von Arbeitgebern und Arbeitnehmern der Pflegebranche zusammensetzt, auf höhere Mindestlöhne für Beschäftigte in der Altenpflege geeinigt.

Ab 1. Juli 2020 sollen die Mindestlöhne für Pflegehilfskräfte im Osten und im Westen in vier Schritten auf einheitlich 12,55 Euro pro Stunde steigen. Die Angleichung der regional unterschiedlichen Pflegemindestlöhne wird zum 1. September 2021 endgültig vollzogen.

 

Auch  für qualifizierte Pflegehilfskräfte und für Pflegefachkräfte wurde ein Mindestlohn festgelegt.

So soll ab dem 1. April 2021 für qualifizierte Pflegehilfskräfte im Osten ein Mindestlohn von 12,20 Euro pro Stunde und im Westen  von 12,50 Euro pro Stunde eingeführt werden. Die Ost-West Angleichung soll zum 1. September 2021 auf einheitlich 12,50 Euro pro Stunde vollzogen werden. Ab 1. April 2022 wird der Mindestlohn für qualifizierte Pflegekräfte auf 13,20 Euro pro Stunde steigen.

Zum 1. Juli 2021 soll für Pflegefachkräfte ein einheitlicher Mindestlohn in Höhe von 15,00 Euro pro Stunde eingeführt werden. Ab 1. April 2022 soll der Mindestlohn für Pflegefachkräfte auf 15,40 Euro pro Stunde steigen.

Quelle:
https://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/ hoeherer-mindestlohn-in-altenpflege.html