RICHARD BOORBERG VERLAG

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20.04.2020

Die gesetzliche Rente bleibt die tragende Säule der Alterssicherung

Kommission Verlässlicher Generationenvertrag legt Bericht vor

Die Kommission Verlässlicher Generationenvertrag hält an den Grundprinzipien der Alterssicherung fest. Die gesetzliche Rentenversicherung ist und bleibt der Kern der Alterssicherung in Deutschland. 

Im Mai 2018 hatte die Bunderegierung die Kommission Verlässlicher Generationenvertrag eingesetzt. Sie sollte Antworten auf Fragen finden, wie das Vertrauen in die Alterssicherung auch in Zukunft gelingen kann. Zugleich sollte sie einen Vorschlag für die nachhaltige Sicherung und Fortentwicklung der Alterssicherungssysteme ab dem Jahr 2025 erarbeiten. Diese werden aus demografischen Gründen vor großen Aufgaben sehen. Die Lebenserwartung steigt und gleichzeitig wird die Generation der sogenannten Babyboomer - die geburtenstarken Jahrgänge der 50er und 60er Jahre - in Rente gehen.

Die Kommission hatte sich intensiv mit Lösungsansätzen zur nachhaltigen Sicherung und Anpassung der Alterssicherung auseinandergesetzt und dafür die verschiedenen Positionen, Konzepte und Vorstellungen breiter gesellschaftlicher Gruppen in die Diskussionen einbezogen.

Die Kommission Verlässlicher Generationenvertrag hat nun den Bericht über die Ergebnisse ihrer Arbeit vorgelegt. Darin bestärkt sie die Bundesregierung, an den Leitlinien ihrer bisherigen Rentenpolitik festzuhalten. Die gesetzliche Rentenversicherung bilde den Kern der Alterssicherung in Deutschland. Zusammen mit der betrieblichen und privaten Altersvorsorge müsse die gesetzliche Rente für alle Generationen auch langfristig gerecht und zuverlässig sein.

Die Bundesregierung wird die Vorschläge der Kommission nun umgehend bewerten.

 

Quelle:
https://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/ bericht-der-rentenkommission.html;jsessionid= BEE8BE644E1DEF6E9F9EE1BA34252D87