RICHARD BOORBERG VERLAG

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02.02.2021

Rekordbewerberzahl in Nordrhein-Westfalen

   

Die nordrhein-westfälische Polizei verzeichnet für den Studienbeginn im September 2021 einen Höchststand an Bewerbungen: 11.846 junge Frauen und Männer wollen 2021 ein duales Studium bei der Polizei aufnehmen.

Damit liegt die Zahl noch um 441 höher als beim bisherigen Höchststand von 2020. „Die Bewerberzahl ist wirklich spitze. Das freut mich sehr“, sagte Innenminister Herbert Reul. „Das zeigt, dass wir hier viel richtig machen, um die Polizei weiterhin für junge Menschen attraktiv zu halten.“ Minister Reul präsentierte die Rekordzahl zusammen mit Polizeioberrat Frank Menger, dem Leiter der Personalauswahl und -werbung beim Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei Nordrhein-Westfalen.

Der Frauenanteil bei den Bewerbungen beträgt 34,86 Prozent und bewegt sich damit auf dem Niveau des vorherigen Jahrgangs (34,98 Prozent). Der Anteil der Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund wurde von 2015 (17,76 Prozent) bis 2020 (26,37 Prozent) kontinuierlich gesteigert.

Bewerberinnen und Bewerber, die den Aufnahmetest bestehen, erwartet ein duales Studium, das in drei Jahren zum Bachelor-Abschluss führt. Fachtheorie und Praxis werden darin eng verzahnt vermittelt.

Reul wies darauf hin, dass im vergangenen Jahr das Land 2.659 Kommissaranwärterinnen und -anwärter eingestellt hat. Damit ist es gelungen, die Einstellungszahlen seit 2016 von damals 1.920 kontinuierlich zu steigern.

Pressemitteilung im Volltext hier abrufbar.

Quelle:
Pressemitteilung des Ministeriums des Inneren des Landes Nordrhein-Westfalen vom 30.12.2020, zuletzt abgerufen am 02.02.2021.