RICHARD BOORBERG VERLAG

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17.06.2019

Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum

Fünf Bundesländer tun sich zusammen

Am 14. Juni 2019 haben die Innenminister von Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland am Rande der Innenministerkonferenz eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Bundesländerübergreifend soll zwischen den Polizeien ein besserer Informationsaustausch ermöglicht werden. Außerdem sollen regelmäßige länderübergreifende Fahndungs- und Kontrollaktionen stattfinden und die Prävention gestärkt werden. Bereits 2016 hatten die Länder Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen eine Kooperation gegen Wohnungseinbruch geschlossen, die bisher gut funktioniert.

Die neue Kooperationsvereinbarung zur Bekämpfung von Straftaten in öffentlichen Raum umfasst vor allem folgende Bereiche:

  1. Informations- und Lagebildaustausch soll überregional agierende Intensivtäter stärker in den Fokus nehmen.
  2. Länderübergreifende Fahndungs- und Kontrollaktionen sollen unter anderem das Sicherheitsgefühl stärken.
  3. Austausch und Zusammenarbeit bei kriminaltechnischen Entwicklungen.
  4. Ausbau von Präventionsmaßnahmen zur Sicherheit im öffentlichen Raum.
  5. Austausch über Möglichkeit und Chancen der angewandten Sicherheitsforschung.
  6. Ausbau der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Quelle:
Pressemitteilung vom 14.06.2019 des Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration Bayern