RICHARD BOORBERG VERLAG

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22.04.2021

Cybersicherheit in Nordrhein-Westfalen: Innenministerium stellt Strategie der Sicherheitsbehörden vor

Reul: „Wir wollen hin zu einem Bürger, der im Internet sicher und selbstbestimmt unterwegs ist.“

Im Kampf gegen Internet-Kriminalität hat Innenminister Herbert Reul die Strategie der Sicherheitsbehörden vorgestellt: mehr Cyber-Cops, gezielte Warnungen vor Cyberattacken durch den Verfassungsschutz und eine neue Online-Plattform der Koordinierungsstelle Cybersicherheit, die im Innenministerium angesiedelt ist.

Für Innenminister Herbert Reul ist Sicherheit im Netz keine Aufgabe eines einzelnen Ministeriums: „Cybersicherheit betrifft alle Ministerien, Organisationen und ist letztlich Aufgabe jedes einzelnen Bürgers. Je besser wir unsere Erkenntnisse und Kompetenzen vernetzen, desto eher können wir Lücken im digitalen Sicherheitsnetz schließen.“

Für die ressortübergreifende Zusammenarbeit wurde die Koordinierungsstelle Cybersicherheit NRW bereits im vergangenen Jahr gegründet. Als Vernetzungszentrale der Landesregierung bündelt sie Informationen und stellt sie ab sofort auf www.cybersicherheit.nrw online allen Bürgerinnen, Bürgern, Unternehmen und Institutionen zur Verfügung. So klärt sie u. a. auf über Passwortsicherheit, Daten-, Identitätsdiebstahl und Wirtschaftsspionage. Außerdem listet sie Ansprechstellen innerhalb der Landesverwaltung und darüber hinaus auf. Nordrhein-Westfalen ist das erste Bundesland, das eine Koordinierungsstelle dieser Art eingerichtet hat.

Mit der Spionage- und Cyberabwehr des Verfassungsschutzes und dem Cybercrime-Kompetenzzentrum des Landeskriminalamts leistet das Innenministerium einen wichtigen Beitrag zur Cybersicherheit im Land. Die Bedeutung des Verfassungsschutzes beim Thema Cybersicherheit wird auch in Bezug auf Bedrohungen aus dem Ausland deutlich: Allein im Jahr 2020 hat der Landesverfassungsschutz 110 Unternehmen und Institutionen in Nordrhein-Westfalen vor Angriffsversuchen fremder Nachrichtendienste gewarnt.

Die Pressemitteilung im Volltext finden Sie hier.

Quelle:
Pressemitteilung des Ministeriums des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen vom 15.04.2021, zuletzt abgerufen am 22.04.2021.