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Die Geschichte des Sportrechts
von Dr. iur. Horst Hilpert, Präsident des Landesarbeitsgerichts a.D., Vorsitzender des Kontrollausschusses des DFB (bis Oktober 2007)
2011, 560 Seiten
in den Warenkorb    € 84,–
in Zusammenarbeit mit dem Schulthess Verlag, Zürich, und dem Jan Sramek Verlag, Wien
Schriftenreihe Causa Sport, Band 4
ISBN 978-3-415-04726-6

Die Frühgeschichte der Menschheit enthält bereits Hinweise auf den Ursport der Naturvölker. Im Altertum (etwa 4.000 v. Chr., insbesondere ab der Erfindung der Schrift) entwickelt sich Sport unter Wettkampfbedingungen. Der Verfasser stellt als Leitsatz auf: »Ex oriente ludi« (»Aus dem Osten kommen die Spiele«).

Im Mittelalter tritt der Sport in den Hintergrund, blüht zum Ausklang mit der Entdeckung der Buchdruckerkunst und der damit einhergehenden Verbreitung seiner Regeln wieder auf. Die Renaissance und die industrielle Revolution führen zu einer explosionsartigen Verbreitung des Sports und des Sportrechts.

Der Autor stellt anhand einer Enzyklopädie des Fußballrechts das Recht der übrigen Sportverbände und der übrigen Sportwelt dar. Erläuterungen zum Sportrecht im internationalen Raum bilden den Abschluss, mit den Olympischen Spielen der Antike und der Gegenwart als Bindeglied der sportlichen Betätigung des Menschen rund um den Erdball.

Der Verfasser verfügt über langjährige Erfahrungen als (staatlicher) Richter und (ehrenamtlicher) Vorsitzender des Kontrollausschusses des Deutschen Fußball-Bundes.
Seine Dissertation befasst sich als erste Abhandlung im deutschsprachigen Raum mit der Geschichte des Sportrechts. Der Zweitkorrektor Professor Dr. Rudolf Meyer-Pritzl charakterisiert die Untersuchung vor diesem Hintergrund aus der Sicht des Rechtshistorikers als besonders innovativ und »misst ihr eine Weite bei, die sich in dem Bogen von der Frühgeschichte der Menschheit bis zur Gegenwart ausbreitet«.

Fachkundiges Lob erhält der Autor auch von Professor Dr. Martin Nolte, Inhaber der Professur für Sportrecht an der Deutschen Sporthochschule Köln. Er stellt im Hinblick auf den historischen Querschnitt der wissenschaftlichen Arbeit des Autors heraus, dass sich Spielregeln im engeren Sinne entgegen einer landläufigen Auffassung bereits in der Frühzeit der Menschheit nachweisen lassen – kein Sport ohne Recht. Darüber hinaus betont er, dass das Werk autobiographische Züge trägt und von der Rolle des Autors als maßgeblichem »pacemaker« des heutigen Sportrechts in Deutschland lebt.


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